Abzockfalle „Top of Software“


 

Wie ich vor  schon vor ein paar Tagen schrieb, bin ich kürzlich blindlings in solch eine Abzockfalle getappt und weiß bis heute nicht wie es passierte. 

Zu dem Artikel:  https://gisela2207.wordpress.com/2010/08/05/was-einem-so-alles-passiert%e2%80%a6/ 

Die erste Mahnung per EMail ist soeben eingetroffen:

_________________________________________________________
MAHNUNG
 
Achtung, bitte beachten Sie unsere neue Bankverbindung, die
sich seit Ihrer Rechnung geändert hat!
 
Sehr geehrte Frau ……..,
 
leider haben Sie Ihre Rechnung RE……. vom 05.08.2010 bis zum
heutigen Tage nicht ausgeglichen. Durch den Mehraufwand sind uns
weitere Kosten entstanden.
 
Wir fordern Sie letztmalig auf den offenen Gesamtbetrag zu überweisen:
 
Beschreibung:
 
12-Monatszugang für www.top-of-software.de
Anmeldung vom 04.07.2010
8,00 EUR / Monat, Zahlung laut AGB ein Jahr im Voraus
 
Preis:
 
96,00 EUR
 
Mahnkosten:
 
3,00 EUR
 
Bitte begleichen Sie den Gesamtbetrag von 99,00 EUR bis zum
21.08.2010 auf das nachfolgende Konto:
 
Für Kunden aus Deutschland:
Kontoinhaber : Antassia GmbH
Kontonummer  : 686824
Bankleitzahl : 50862408
Bank         : Volksbank Griesheim-Weiterstadt
 
Für Kunden aus dem Ausland:
Begünstigter : Antassia GmbH
IBAN         : DE79508624080000686824
SWIFT-BIC    : GENODE51GRI
Bank         : Volksbank Griesheim-Weiterstadt
Sitz der Bank: Griesheim
 
Wichtig: Bitte geben Sie im Verwendungszweck Ihre Kunden- und Rechnungsnummer an
und als Kontoinhaber die Antassia GmbH, ansonsten kann Ihre Zahlung
bei uns nicht zugeordnet werden.
 
Ihre Kundennummer: ……, Ihre Rechnungsnummer: …….
Sollte weiterhin keine Zahlung erfolgen, sehen wir uns gezwungen unseren
Rechtsanwalt mit der Einziehung der Forderung zu beauftragen, wodurch Ihnen
weitere Kosten entstehen würden.
 
Vermeiden Sie dies durch eine rechtzeitige Zahlung!
 
 
Zu Ihrer Information teilen wir Ihnen Folgendes mit:
 
Der Internetprovider p5B……….dip.t-dialin.net speichert die IP-Adresse ………….welche bei
der Anmeldung auf der Seite www.top-of-software.de übermittelt wurde.
Unter Hinzuziehung des genauen Anmeldezeitpunkts (siehe Rechnung) ist es den
Ermittlungsbehörden möglich die Adresse des Anschlussinhabers festzustellen.
Sollte weiterhin kein Zahlungseingang erfolgen, behalten wir uns gerichtliche
Schritte vor.
 
Ihre Rechnung …………. finden Sie noch einmal im E-Mail Anhang.
 
Sollten Sie inzwischen bezahlt haben, betrachten Sie die Mahnung als gegenstandslos.
 
Für eventuelle Rückfragen stehen wir Ihnen gerne telefonisch oder über unser
Kontaktformular auf der Seite www.kontakt-anfrage.de zur Verfügung.
 
Über das Kontaktformular können wir Ihre Anfragen schnellstmöglich bearbeiten. Bitte haben Sie dafür
Verständnis, dass Anfragen direkt an die Mailadresse nicht zugestellt werden können.
 
 
Mit freundlichen Grüßen
 
 
 
Antassia GmbH
 
 
—————————————–
Antassia GmbH
Rhabanusstraße 10
55118 Mainz
 
Handelsregister: HRB 42223, Amtsgericht Mainz
USt-IdNr.: DE268492322
Geschäftsführer: Alexander Varin
 _________________________________________________________
 
So richtig weiß ich immer noch nicht, wie ich mich verhalten soll. Die einen sagen, Widerspruch, andere wiederum: „Da kann man den Brief genauso in die nächste Parkuhr werfen“…..
Wann kommt wohl die nächste Mahnung?
Ich wünsche mir weiterhin Drahtseilnerven,    um abzuwarten, ob und wann die aufgeben und ob die wirklich bis zum angedrohten Ende gehen .
 
Eins würde mich auch noch interessieren, wie denen, die nur vorgefertigte Mails verschicken, Mahnungs-Mehrkosten von 3€ entstehen können  ?
LG Gisela
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8 Antworten zu Abzockfalle „Top of Software“

  1. Peter schreibt:

    Hi Gisela,
    Mahnkosten decken wahrscheinlich Zinsverluste, Personalkosten usw. ab. Würde es postalisch verschickt, wäre es wohl höher, wegen dem Porto. Die Höhe unterliegt dem Unternehmen – ist mit 3,00 Euro sogar noch niedrig. Trotz allem:
    eine blosse IP-Adresse sagt nichts aus. Die Daten werden zwar gespeichert. es ist auch nach zu vollziehen, ob dein Rechner auf der Seite war, aber der blosse Besuch einer Seite hat keine rechtsfolgen. Wenn du nirgendwo deine email-Adresse eingegeben hast, und die AGBs bestätigt, ist auch kein Vertrag zustande gekommen.
    Selbst wenn, würde ich mich weigern, da die angebotene Software sämtlich frei im Web erhältlich ist, und in den AGBs der Software klar festgelegt ist, dass dafür KEIN Geld verlangt werden darf. Die Firma wird versuchen sich damit herauszuwinden, dass Sie ein Webportal dafür zur Verfügung stellt, welches Kosten verursacht. Trotzdem würde ich nicht zahlen, und es darauf ankommen lassen, ob die Firma tatsächlich vor Gericht zieht. Wenn Sie dort wegen der fragwürdigen Machenschaften kein Unbekannter ist, wirst du mit einem guten Anwalt, der sich im Bereich Internet auskennt das Ding gewinnen – einen verständigen Richter vorausgesetzt. Das setzt zwar Abgezocktheit und Nervenstärke voraus – aber genau darauf bauen solche Firmen – nämlich dass die Angeschriebenen vor Angst zahlen..

    LG Peter

  2. Gisela D schreibt:

    Danke für deinen Kommentar, Peter!
    Über Skype könnte mir das auch passiert sein, da mein Notebook von der Reparatur zurückbekam und Skype neu lud, es aber gleich wieder rausschmiss, weil da was mit dem Mikro nicht funktionierte…..nee, seh gerade, das soll ja am 4.7. gewesen sein, mit dem Anklicken und Registrieren……kann also doch nicht, da zickte mein Notebook rum oder so…und irgendwann ging nix mehr und kam in Reparatur. Ich bekam es erst am 23.7. mit einer neunen Platine zurück. Muss also am PC gewesen sein und da kann ich es mir nicht vorstellen, wei ich darauf selten arbeite…..einfach zu langsam ;).

    Doch ist nun auch egal wie und warum, kann ich eh nicht mehr nachvollziehen, es ist nun mal passiert und ich könnte mich in den Allerwertesten……weil ich einfach nur irgendwann eventuell und vielleicht einen Moment unaufmerksam war und diese elende Firma möglicherweise anklickte.
    Den Teufel werde ich aber tun, denen auch nur einen Cent für Null-Leistung in den Rachen zu werfen.

    LG Gisela

    • Peter schreibt:

      Dazu kommt noch, dass jeder X- beliebige Surfer deine email-Adresse dort eingeben kann. Wer weiss, ob nicht die persönlichen Daten aus einem Impressum benutzt worden sind. Nur wenn die IP Adresse einwandfrei deiner postalischen Adresse zu zu ordnen ist, wäre es eventuell möglich. In der Vergangenheit war der Beweis der Ip-Adresse aber meistens nicht haltbar. Vielleicht hat ja sogar ein Mitarbeiter der PC-Firma in der Firma auf deinem Laptop gesurft und dort deine Benutzerdaten eingegeben.
      – Möglich ist alles…

      • Gisela D schreibt:

        Peter, das könnte zwar möglich sein, vermute ich aber eher nicht.
        Wie dem auch sei, irgendwie sind die an meine Daten gekommen….obwohl das mit der IP, da kann man zwar in etwa den Ort oder eine nah liegende Stadt bestimmen, aber niemals die Adresse….glaube ich zu wissen durch meine administrative Tätigkeit in einem Forum…….aber möglicherweise gibt es inzwischen ja schon verbesserte IP-Finder, die ich noch nicht kenne ;).
        Habe mich gerade übrigens nochmals bei der Verbraucherzentrale informiert und sicherheitshalber einen Brief geschrieben, der per Einschreiben mit Rückantwort abgeht.

        LG Gisela

  3. Alexandra S. schreibt:

    Hallo Gisela,

    mach dir keine sorgen, dass ist alles Humbug.
    Bekam auch ne Rechnung von der top-of-schrottware seite. Habe dann als erstes mal ein bisschen gegooglt und mal beim Verbraucherschutz angerufen. Und tatteratta der Verbraucherschutz wusste gleich um wen es geht und wie viel Geld die wollen (96 Euro). Da gab man mir den Tipp die Pdf von der Seite zu laden um einen Wiederspruch einzulegen. Ich also den Wiederspruch zu denen geschickt als Brief mit Rückschein. Prompt kam eine e-mail von top of schrottware zurück, dass die 14 Tage wiederrufssplicht abgelaufen wäre und natürlich eine Mahnung mit 3 Euro gebühren.
    So da ich nun Rechtschutz habe rufe ich gleich mal beim Anwalt an (sicher ist sicher) erzählte ihm mein kleines Problem (was eigentlich keins ist) und er antwortet prompt das sie sowas oh mass haben. Nicht reagieren, keine angst vor sogesehenen Mahnungen. Bis jetzt kam sowas 2 mal vor Gericht und die Kläger (schrottware blabla) verloren jedes mal kläglich). Da ich aber bei solchen schweinereien nicht still sitzen kann (kann ja auch nicht in ganz Deutschland rechnungen versenden für lebenserhaltungskosten), fragte ich ob man irgendetwas machen kann. Kann man istz aber langwierig eine sogenannte Unterlassungsklage das heisst sie dürfen dich nicht mehr abmahnen (ich würde es aber nicht machen dauert länger als wenn ma wartet bis die merken das sie keinen roten von dir bekommen). Wenn jeh ein gerichtlicher Mahnbescheid (ist gelb und wird pers. an dich überbracht vom Postbote) bei dir einflattert, den komplett wiedersprechen und innerhalb 14 Tagen absenden, da du sonst die Forderung als angemessen siehst. Wichtig ein gerichtlicher Mahnbescheid ist nur formell geprüft worden es heisst nicht das du unbedingt zahlen musst und im Unrecht ist. Aus recherchen im Internet kommt es aber gar nicht vor das du einen bekommst (schrottware und co wollen schnelles geld und keine Gerichtstermine, obwohl es schon gut wäre, dann würden nämlich die ganzen sauerreien ein schnelles ende finden).
    Tja welche Tipps kann ich dir geben??
    1. keine Angst das sind Betrüger
    2. Denen mal kräftig in die Suppe spucken mal ne e-mail an ihre Bank schicken (hab ich bei 2 Konten von denen schon getan) , vonwegen das du den verdacht hast zwecks illegalem Geld usw. mit ein paar e-mail addis verlinken usw
    (schon komisch hab schon die 2. Bankverbindung von denen hab an die erste Bank ne e-mail geschickt und prompt 3 tage später erhalte ich von schrottware ne neue bankverbindung)
    3. nicht aufregen
    4. einfach aussitzen es passiert gar nichts

  4. Gisela D schreibt:

    Danke Alexandra, für dein „Mutzusprechen“ ;)….Einschreiben mit Rückantwort ist unterwegs und aussitzen werde ich es ganz sicher auch , wenn auch mit Zorn im Bauch !

  5. PC bauen schreibt:

    Hey, das ist mir auch schonmal passiert, allerdings hieß der Betriebe Megadownloads oder so, einfach keine Zahlung senden und mit Anwalt drohen, dann haben die die Finger von mir gelassen.
    http://www.pcbauen.com

  6. Ich bins schreibt:

    Hallo,
    mir ist vor 2 Wochen dasgleiche passiert……
    Bloß gut, daß ich mal den Namen des Geschäftsführers gegoogelt habe.
    Absolutes Drückertum. Habe mit den zitierten Gerichtsurteilen( beim Verbraucherschutz) geantwortet.
    Wenn Du keine Lust hast zu suchen: Berufung auf nicht erkennbare Kostenpflicht.
    Urteil Amtsgericht München 16.1.07. AZ 161C
    und Verstecken der Kostenpflicht BGH-Urteil v. 04.12.2003 23695/06 5.StR 308/03 m.w.N.

    Die haben noch mehrere Klagen am Hals….

    Ich hoffe, Dir geholfen zu haben.

    Tschüß

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